Gefangen im eigenen Fell
Am Mittwoch den 28.4. wurde in Zuzenhausen im Allmendweg ein
verwahrloster, kranker Hund aufgefunden. Ansässige hörten um ca. 6 Uhr
ein lautes Gejaule und fanden anschließend diesen Hund auf der Straße
liegend. Da er nicht in der Lage war zu laufen, wird vermutet, dass der
Hund aus dem Auto geworfen wurde.
Der Rüde hatte eine große, ältere Wunde am Oberschenkel und sein Schwanz
war gebrochen. Das Fell war so verfilzt und verkotet, die Krallen so
lang, dass der arme Hund nicht mehr aufstehen konnte.
Als der Hund dann in Narkose geschoren wurde kamen hunderte von Maden
aus seiner alten Wunde zum Vorschein. Die ganze Haut war entzündet und
der Schwanz bereits nekrotisch. Der arme Rüde musste furchtbare
Schmerzen über Wochen erdulden. Wir vermuten, dass er ein Puli
(ungarischer Hütehund) war. Leider konnten wir ihm nicht mehr helfen,
die Wunden waren zu groß und er konnte auch nicht mehr laufen, als er
geschoren und die Krallen geschnitten waren. Außerdem hatte er
verständlicherweise jegliches Vertrauen in Menschen verloren und ließ
sich nicht anfassen. Wir durften ihn nicht länger leiden lassen und
mussten ihn erlösen, was auch zum Tierschutz gehört. Bitte helfen sie
uns, den Menschen, der diesem armen Geschöpf dies angetan hat, zu finden.
- Wer hat beobachtet wie am Mittwochmorgen der Hund in
Zuzenhausen im Allmendweg ausgesetzt wurde? - Wer weiß wer so einen Hund
hatte? Vielleicht hatte jemand mal so einen Hund, der dann auf einmal
nicht mehr zu sehen war. Das Alter des Hundes wird auf ca. 8-10 Jahre
geschätzt.
So könnte der Hund mal ausgesehen haben:
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| So könnte er ausgesehen haben |
Auf Wunsch werden alle Hinweise vertraulich behandelt.
Bitte rufen sie uns an unter der Nummer 07261/63324 (ab 10 Uhr) oder
015772672280 oder schreiben Sie uns eine Mail:
kontakt@tierheim-sinsheim.de
Nachtrag vom 12. Mai 2010: Der Täter konnte mittlerweile ermittelt werden.
Joshi musste von seinen Leiden erlöst werden. Der Fall hat große Kreise gezogen und es bleibt zu hoffen dass derartige Quälerei nie wieder passieren wird !
Für Joshi, den Puli, der eingeschläfert werden musste, weil sein Besitzer
ihn misshandelt, vernachlässigt und schließlich ausgesetzt hatte. Joshi hat
es nicht überlebt; sein Besitzer wurde gefunden und wird von den Behörden
geschützt. Er arbeitet in einer Bäckerei, hört man gerüchteweise? Nun, man
kann sein Brot auch überall woanders kaufen… aber notwendig ist es vor
allem, deutlich zu machen, dass Deutschland kein Land ist, in dem
Tierquälerei als Kavaliersdelikt angesehen wird; ein Land, wo ein Tierquäler
vor Gericht lediglich die Aussage verweigern muss, damit sein Verfahren
eingestellt wird!
(der Fall Carlo und Sarah, http://www.boxernothilfe.de/
Da es inzwischen mehrere Petitionen gibt, hier noch einmal diejenige, die
bislang die meisten Stimmen hat – fünf gleichartige Petitionen, mit jeweils
20 Stimmen dürften sehr uneffektiv sein!
http://www.meinepetition.ch/
Es fehlen noch mindestens 3000 Stimmen – Mimas Petition hatte innerhalb von
wenigen Tagen 20.000 Unterschriften – aber müssen einem Hund erst alle Beine
abgehackt werden um für sein Recht einzutreten?
Für Joshi – und für eine Bestrafung desjenigen dem er anvertraut war – und
der Vertrauen und Treue auf das Schlimmste missbraucht hat!
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