|


Wir haben lange überlegt, ob wir eine solche Seite einrichten sollen, da sie doch mit sehr viel Trauer verbunden ist. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir nicht vergessen wollen und auch um auf manche Dinge immer wieder aufmerksam zu machen.
Wenn Sie einen Fall von Tierquälerei kennen oder ein herrenloses Tier beobachten, rufen Sie uns an.
Wenn Sie die Entscheidung für ein Haustier treffen, gehen Sie bitte in die Tierheime. Soviele Tiere wünschen sich nochmal ein neues Zuhause und sind ewig dankbar. Gehen Sie an den älteren Tieren nicht einfach vorbei, denn auch ein Senior hat so manche Vorteile. Kein Tier hat es verdient im Tierheim zu sterben.
Die Regenbogenbrücke für alle Tiere, die auf niemanden warten können, weil sie am Ende ihres Lebens alleine waren.
Was geschieht mit den Tieren, die niemand Besonderen haben?
Entgegen den meisten Tagen an der Regenbogenbrücke, dämmert dieser Tag kalt dunstig und grau. Der düsterste Tag, den man sich vorstellen kann.
Die Tiere, die erst vor kurzem angekommen sind, sind verwirrt und verunsichert, da sie einen solchen Tag nie erlebt haben, seit sie die Regenbogenbrücke erreicht haben. Sie wissen nicht, was sie denken sollen. Doch die Tiere, die bereits eine Weile damit verbracht haben, auf ihre Lieben zu warten, wissen nur zu gut, was geschieht. Sie versammeln sich am Pfad, der zu der Brücke führt. Sie wissen, das dies etwas Besonderes ist und sie wollen es sich ansehen.
Es dauert nicht lange, bis ein älterer Hund in Sichtweite kommt. Sein Kopf hängt schwer und tief, sein Schwanz schleift am Boden.
Die Tiere, die am Pfad stehen, besonders die, die schon seit einer Weile bei der Regenbogenbrücke sind, wissen genau, was geschieht, denn sie haben es schon viel, viel zu oft mit ansehen müssen.
Der alte Hund nähert sich langsam der Brücke. Obgleich sein Herz offensichtlich schwer und er von Trauer und Schmerz überwältigt ist, findet man kein Anzeichen von Verletzung oder Krankheit an ihm. Doch im Gegensatz zu den Tieren, die an der Brücke auf ihre Lieben warten, ist dieser Hund nicht zurückversetzt in seine Vollkommenheit.
Er ist weder vollkommen gesund, noch vollkommen kräftig.
Während er seine schmerzhafte, langsame Reise macht, beobachtet er die Tiere, die ihn nun alle ansehen. Er ist hier fehl am Platz , dies ist kein Ort zum Bleiben für ihn. Er fühlt instinktiv, daß er um so glücklicher sein würde, je schneller er die Brücke überqueren würde.
Doch es soll nicht sein. Als er sich der Brücke weiter nähert, erscheint ein Engel und stellt sich ihm in den Weg. Der Engel spricht sanft und entschuldigend zu dem alten Hund. Er erklärt ihm, daß er die Regenbogenbrücke nicht überqueren darf, da nur die Tiere, die mit ihrem besonderen Menschen zusammen sind, hinüber dürfen. Er jedoch hat keinen besonderen Menschen – nicht hier an der Regenbogenbrücke, noch unten auf der Erde.
Ohne Ort, an den er gehen kann, wendet sich der alte Hund ab in Richtung der Felder vor der Brücke. In einer eigenen Region in der Nähe sieht er eine Gruppe älterer, schwacher Tiere, Hunde und Katzen, die ebenso traurige Augen haben wie er. Anders als die Tiere, die auf ihren besonderen Menschen warten, spielen diese Tiere nicht. Sie liegen nur auf dem grünen Gras, starren verloren und voller Not und Elend zu dem Pfad, der zur Regenbogenbrücke führt. Der alte Hund weiß, daß er keine Wahl hat, daß er zu ihnen gehört. So nimmt er seinen Platz unter ihnen ein, den Pfad anstarrend und wartend.
Einer der letzten Angekommenen, der auf seinen besonderen Menschen wartet, kann nicht verstehen, was er gerade gesehen hat. Er bittet eines der anderen Tiere, das bereits eine Weile dort ist, es ihm zu erklären.
„Der arme Hund wurde von seinem Besitzer ins Tierheim gebracht, als er seiner überdrüssig wurde. Der Anblick, den er nun bietet mit seinem grauen Fell, seinen traurigen, düsteren Augen, ist derselbe Anblick, den er abgab, als er in den Zwinger gebracht wurde. Er kam nie wieder heraus und brachte sich durch, mit nur der Liebe und Zuwendung, die ihm die Heimangestellten geben konnten. So verließ er sein leidvolles, ungeliebtes Leben auf der Erde endgültig. Doch da er keine Familie hatte, keinen besonderen Freund, dem er seine Liebe geben konnte, hat er niemanden, der ihn über die Brücke begleiten kann.“
Das erste Tier denkt darüber nach und fragt dann: „Doch was wird nun mit ihm geschehen?“
Als er gerade seine Antwort bekommen soll, teilen sich die Nebel, die Düsterkeit verzieht sich.
Ein einzelner Mensch kommt auf die Brücke zu. Ein Mensch, der auf der Erde ein gewöhnlicher Mensch war, der ebenso wie der alte Hund die Erde für immer verlassen hatte. Er wendet sich zu der traurigen Gruppe der älteren Tiere und hält ihnen seine ausgestreckten Handflächen entgegen. Die süßesten Klänge, die sie je gehört hatten, erklingen milde über ihnen und all die älteren Tiere sind unmittelbar in das reinste goldene Licht getaucht. Innerhalb eines Momentes sind sie alle wieder jung und gesund.
Eine andere Gruppe aus der Mitte der Tiere, die auf ihren besonderen Menschen warten, bewegt sich zu dem Pfad. Als sie dem Menschen näher kommen, verbeugt sich jedes von ihnen und während er an ihnen vorübergeht, legt er jedem von ihnen zärtlich seine Hand auf den Kopf und spricht sanft ihre Namen.
Schließlich bilden die Tiere, die eben noch auf niemanden warten durften, eine Reihe hinter dem Menschen und folgen ihm leise und sie überqueren die Brücke zusammen.
„Was ist geschehen?“
„Dieser Mensch verbrachte sein ganzes Leben damit, Tieren jeder Art zu helfen. Die Tiere, die Du sahst, die ihm Respekt zollten, waren die Tiere, die durch seine selbstlose Hilfe ein neues Zuhause fanden. Sie werden die Brücke überqueren, wenn ihre neuen Familien angekommen sind. Die Tiere, die plötzlich wieder jung und gesund wurden, waren die, die niemals ein Zuhause fanden. Wenn ein Mann oder eine Frau, die ihr ganzes Leben damit verbrachten, Tieren zu helfen, hier ankommen, wird ihnen ein letzter Akt der Barmherzigkeit gewährt. Sie dürfen all die armen Tiere über die Brücke begleiten, denen sie auf der Erde nicht mehr helfen konnten. Weißt Du, ALLE Tiere sind für sie besonders, so wie sie besonders sind für alle Tiere.“
(Verfasser unbekannt)

Du warst eine von den vielen Katzen, die wir jährlich auffinden und denen wir nicht mehr helfen können. Alt und sehr krank zogst du alleine durch die Gegend. Unser Tierpfleger hat dich nach einem Anruf am Freitag abend aus einem Bach gefischt und gleich zum Tierarzt gebracht. Aber es war zu spät. Gegen dein komplettes Nierenversagen konnten wir nichts mehr tun. Wir hatten noch nicht einmal die Zeit dir einen Namen zu geben.Der einzige Trost, den wir haben, ist dass du nicht irgendwo alleine unter Schmerzen gestorben bist, sondern beim Tierarzt einschlafen konntest und dass du mit der Gewissheit gehst, ein paar Menschen haben noch um dein Leben gekämpft. Du stehst hier stellvertretend für viele deiner Artgenossen, bei denen wir auch zu spät kamen. Dort wo du jetzt bist, gibt es keine Schmerzen mehr und du bist nicht mehr alleine. Mach' gut kleine Katze.

 |
|
Du warst ein Bild von einem Hund und wir haben dir nicht angesehen, dass du sterbenskrank warst. Am 01.05.05 um 14.00 Uhr wurden wir von einem Mann angerufen, wir sollten dich abholen kommen und zum Einschläfern bringen, dein Frauchen hätte kein Geld dafür. So wie auf dem Foto haben wir dich vorgefunden und wir hatten die Hoffnung, dass alles nicht so schlimm ist. Dein Frauchen hat geweint, als wir dich mitnahmen, aber du bist ohne wenn und aber mitgegangen. Sie hat nie wieder nach dir gefragt.
Mittags haben wir dich dem Tierarzt vorgestellt, du hattest Probleme beim Kot absetzen und bekamst ab sofort Cortison, da du unter Analfisteln littst. Das Cortison hat dir nochmal einen Schub gegeben und du bist in den nächsten Tagen aufgeblüht, warst jeden Tag unterwegs, hast gespielt und dich gefreut. Getrauert hast du nicht.
Wir wollten dich samstags als Tier der Woche vorstellen, aber es sollte nicht mehr soweit kommen.
Am Freitag, den 06.05.05 ließen wir dich röntgen, weil deine Probleme nicht besser wurden und wir erhielten die Gewissheit. Darmkrebs im Endstadium, nichts mehr zu machen. Das einzige was wir noch tun konnten, war bei dir zu sein auf deinem Weg über die Regenbogenbrücke.
Vier Tage ohne Schmerzen und das Gefühl, dass du geliebt wirst, dies ist das einzige, was wir dir mitgeben konnten. Und du bist nicht irgendwo alleine gestorben. Viele Menschen denken jetzt vielleicht, was sind schon 4 Tage, da kann man sich doch nicht an ein Tier gewöhnen.
Wir sagen, 4 Tage sind manchmal so lange wie ein halbes Leben.
Und wenn man nicht mehr helfen kann, dann ist die Trauer groß, egal wielange das Tier im Tierheim war.
Mach's gut Barry, in unserem Herzen werden wir dich nicht vergessen. |
|

 |
|
Nelly ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Wie alt sie wirklich war, konnten wir nicht mehr herausfinden. Herzkrank und mit Spondylose kam sie bei uns an, ein Häufchen Elend. Aber sie hat sich gefangen, zeigte Lebenswillen und trippelte den ganzen Tag hinter einem her. Am Montag, den 06.06.05 konnte sie überhaupt nicht mehr aufstehen und gemeinsam mit unserer Tierärztin haben wir die schwere Entscheidung treffen müssen, sie zu erlösen. Sie hatte wenigstens noch ein paar schöne Wochen bei uns, war immer mittendrin und man mußte grundsätzlich schauen, dass man nicht über sie stolperte. Sie war unsere Tierheim-Omi und gerne hätten wir ihr noch mehr Zeit gegeben.
Mach's gut kleine Nelly, auch du wirst einen Platz in unseren Herzen behalten. Danke nochmals an Frau Dr. Angela Bob, die die ganzen Wochen die Kosten für ihre Medikamente übernommen hat. |
|

 |
|
Tretet her, Ihr meine Lieben, nehmet Abschied, weint nicht mehr,
Hilfe konnt ich nicht mehr finden, meine Krankheit war zu schwer.
Manchmal wollte ich verzagen, hab gedacht, ich trüg es nie,
und ich hab es doch ertragen, aber fraget nur nicht wie (Verfasser unbekannt).
Liebe Senta, gestern am 10.10.2005 haben wir dich gehenlassen. Manchmal bedeutet Liebe, dass man loslassen muss. Wir haben um dich gekämpft, aber wir haben verloren. Du kamst krank schon bei uns an und die Diagnose, die sich jetzt zum Ende herausgestellt hat, macht uns fassungslos. Du wurdest höchtswahrscheinlich von einem Menschen, falls man ihn noch so nennen kann, vergewaltigt. Dein Darm war so kaputt, das nichts mehr zu retten war. Wir haben so für dich gebetet und gehofft. Alles wollten wir dir geben. Wenigstens hast du noch ein Wochenende erlebt, was es bedeutet, ein Zuhause zu haben und du hast viele Menschen kennengelernt, die dich liebgewonnen haben. Drei Wochen haben wir dir alles an Zuwendung gegeben, was wir hatten. Für deine Reise über die Regenbogenbrücke haben wir dir ein Paket geschnürt voll mit Liebe, die dir keiner mehr nehmen kann. Viele liebe Grüße von deinen Krankenschwestern, deinen Gassigehern, deinen Paten, den Tierheimleuten von Weinheim und unseren Kollegen von Hunde in Not Istanbul, die genau wie wir für dich gehofft haben. Vielen Dank noch an Bettina, die dich ohne wenn und aber ein Wochenende mit nach Hause genommen hat und bei dir war bis zum Schluß und an Frau Kredel, die dich jeden Tag in diesen Wochen bemuttert hat. |
|


 |
|
Wo Worte fehlen, das Unbegreifliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
das du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst
(Verfasser unbekannt).
Kleiner Wirbelwind, am 21.11.2005 bist du in den Armen von Herrchen und Frauchen eingeschlafen. Heute, eine Woche später, haben wir immer noch das Gefühl, dass dies irgendwie nicht wahr sein kann. Wir haben auf dein Bild für die Happy-End-Seite gewartet und nun stehst du unter der Regenbogenbrücke. Und wie so oft, möchten wir die Zeit zurückdrehen, und die Krankheit erkennen und helfen können und wissen doch, dass das unmöglich ist. Wieder einmal hat der Krebs gesiegt, und wieder einmal haben wir ihn nicht kommen sehen. Du hattest nur kurze Zeit zuhause, aber wir denken dass es die schönste Zeit in deinem Leben für dich war. Die Liebe, die dir dein Frauchen und Herrchen gegeben haben, hast du mitgenommen. Grüße alle von uns, die schon vorausgegangen sind. Wie wir dich kennen, hast du gleich mal die Führung im Hundehimmel übernommen.
Mach's gut, kleine Asta, wir werden dich nicht vergessen. |
|

 |
|
|
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines,
dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben,
drum wird uns dieses eine Blatt auch immer wieder fehlen.
Hallo kleine Angela, nun stehst du hier unter der Regenbogenbrücke und auch wenn wir wissen, dass das vollkommen falsch ist, können wir nichts mehr daran ändern. Keine Krankheit ist schuld und kein Mensch und weil wir niemand Schuldigen finden, suchen wir bei uns. Was haben wir nur falsch gemacht? Du kanntest deine neue Familie, du liebtest deinen neuen Hundekumpel und trotzdem hast du die Chance genutzt, als jemand nach Hause kam zu entwischen und auf die Autobahn zu laufen. Nun bist du hinter der Regenbogenbrücke. Unsere Gedanken drehen sich im Kreis. Fragen, die wir nicht beantwortet bekommen. Warum haben wir das Telefon nicht gehört, wir waren noch da? Warum hat die Polizei unsere Privatnummern plötzlich nicht mehr gefunden? Wären wir noch rechtzeitig gekommen? Hätten wir dir helfen können? Oder hatte einer da oben Mitleid mit uns und hat verhindert dass wir den Unfall auch noch sehen müssen? Wir werden es nicht mehr erfahren. Wir sehen dich noch vor uns als du ankamst, ein schüchternes Mäuschen. Dein Freund Sigano hat dir gezeigt, dass Menschen auch lieb sein können. Als er vermittelt wurde, hatten wir Angst du würdest trauern, aber du hast ohne Wenn und Aber seine Aufgaben übernommen und dich um den schüchternen Bill gekümmert. Du warst die Chefin unseres Sitzungszimmer und bei neuen Hunden hast du entschieden wer rein durfte und wer nicht. So möchten wir dich in Erinnerung behalten und wir hoffen dass die Glocke, die seit dem 10.04.2006 über dem Tierheim liegt, sich irgendwann wieder erhebt. Die Zeit wird helfen, der Schmerz wird weniger werden, aber vergessen werden wir dich nicht. Du bist ein toller Hund und vielleicht hat dich da oben einfach jemand dringend gebraucht.
Liebe Angie, bist nun fort,
bist an einem schöneren Ort,
wünschten du wärst heut noch da,
wissen garnicht was geschah,
hast beschlossen jetzt zu gehen,
und es tut so furchtbar weh.
Viele Tränen, große Trauer,
stehen um's Tierheim wie ne Mauer.
Hoffen dass wir uns wiedersehen,
wenn's uns vergönnt, dort hinzugehen
an diesen wunderschönen Ort,
wir wissen du bist glücklich dort.
Mach's gut Engelchen und bitte sei nicht böse auf uns. Wir wollten dir nur zeigen, dass es noch etwas schöneres gibt als ein Tierheim, nämlich ein eigenes Zuhause.
Deine Tierheimmenschen und Hundefreunde und dein Herrchen und Frauchen, die genauso verzweifelt sind wie wir.
Dragu
Dragu ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Und trotz aller Trauer, die wir jetzt empfinden, sind wir froh und dankbar dass Dragu die Chance erhalten hat in seinem Alter noch mal ein Zuhause zu finden, und nicht in dem Glauben gehen mußte, dass Menschen nur Verräter sind. Mach's gut Opi. Herrchen und Frauchen haben uns das Nachfolgende geschickt.

Bingo

|
|
|
|
Hallo Bingo, nun auch du. Wir immer fällt es uns schwer das zu schreiben. Wie immer hat der Krebs gesiegt, weil er sich heranschleicht und erst sichtbar ist wenn es zu spät ist. Wir haben dich aus Nordrhein-Westfalen geholt und versprochen dir ein neues Zuhause zu suchen. Es tut uns so leid, dass wir dieses Versprechen nicht halten konnten. Als wir die Diagnose Lebertumor erfuhren, zog es uns den Boden unter den Füßen weg. Aber wir rappelten uns auf und versuchten für deine letzten Monate noch eine Pflegestelle für dich zu finden. Eine liebe Freundin setzte dich in ein Forum und das Wunder geschah. Zwei liebe Familien wollten dich aufnehmen. Um deinen Gesundheitszustand zu checken, brachten wir dich zum Ultraschall. Und hier kam dann der nächste Schock. Ein paar Minuten und deine Lebenserwartung verkürzte sich auf wenige Wochen oder Tage. Du hast das gehört und nicht mehr gewollt. Einen Tag nach der Diagnose fingen deine Tumore an zu bluten, dein Bauch wurde immer dicker, du wolltest nicht mehr raus und nicht mehr fressen. Lieber Bingo, wir haben dir auch das Versprechen gegeben, dass du nicht leiden mußt und nicht alleine gehen mußt. Im Beisein deiner Gassigeher und Tierpfleger bis du am 07.07.2006 um 19.30 Uhr sanft eingeschlafen. Deine Freundin Kirby lag mittags schon bei dir und wir denken, sie hat gewußt was wir abends immer noch nicht wahrhaben wollten.
In unserer Vorstellung hat Kirby noch folgendes zu dir gesagt:
Lieber Bingo, du kleiner Rotti, du bist mein Freund. Du hast mir schüchternen Maus Selbstvertrauen und Rückendeckung gegeben und es fällt mir schwer dich gehen zu lassen, aber ich merke, dass es dir schlecht geht. Hinter der Regenbogenbrücke wird es dir wieder gut gehen, die Tumore werden weg sein, deine Gelenke schmerzen nicht mehr und du wirst viele Freunde finden. Eines Tages werde auch ich kommen und ich hoffe, dass du dort auf mich wartest. Wenn ich einmal ein Zuhause finde, werden es besondere Tierfreunde sein müssen, du weißt, ich bin ein kleiner Angsthase und ich werde ihnen von dir erzählen und sie werden dich liebhaben, obwohl sie dich nicht gekannt haben. Du hast kein Herrchen oder Frauchen mehr finden können, aber meine werden dich wenn sie uns eines Tages über die Regenbogenbrücke folgen in ihr Rudel aufnehmen. Lebe wohl mein Freund, ich habe dich lieb.
Bingo, du weißt nicht wieviele Menschen mit dir und für dich gehofft haben, deine Fast-Pflegefrauchen sind genauso traurig wie wir.
Freunde von dir haben uns folgendes geschrieben:
Hallo kleiner Bingo,
wie wir erfahren haben, wolltest du nicht mehr leben, obwohl wir dir alles Gute und vor allen Dingen noch eine lange schöne Zeit gewünscht haben. Der einzige Trost ist, dass du bei lieben Menschen und auf deinen eigenen Wunsch hin gestorben bist und über die Regenbogenbrücke ins Regenbogenland gegangen bist. Wir hoffen und wünschen dir, dass du mit deinen Kameraden spielen kannst. Ruhe in Frieden und eingebettet in all unserer Liebe.
Machs gut du kleiner Rotti, auch du warst wieder ein Beispiel dafür, wie unsinnig die "Kampfhundeverordnungen" sind.
Liebe Grüße von all deinen Freunden, deinen Tierheimlern und deinen Fast-Pflegefamilien.
Puma
Hallo kleiner Puma, wir haben kein Bild von dir und das ist vielleicht besser so. Du hättest auf deinen Namen nicht gehört, denn du hast ihn nur eine Stunde lang gehabt. Du warst einer dieser namenlosen scheuen Katzen, aber wir wollten nicht schon wieder eine anonym sterben lassen. Am Donnerstag mittag haben wir versucht dich zu fangen, du mußt einen Autounfall gehabt haben, sahst sehr schlimm aus, aber wir haben dich nicht bekommen. Am Donnerstag abend, nach einen Anruf der Polizei haben wir es nochmal versucht und wir merkten du bist am Ende. Lieber Puma, dein Leben hat noch nicht mal ein Jahr gedauert. Die letzte halbe Stunde hielten wir dich auf dem Arm, das erste Mal in deinem Leben hattest du wahrscheinlich Kontakt zu Menschen. Zum Wegrennen oder Beißen warst du schon zu schwach. Wir konnten nichts mehr für dich tun, außer dir den Weg über die Regenbogenbrücke zu erleichtern und dich zu begleiten. Dein Autounfall muss schon eine Woche her gewesen sein und dementsrpechend sahen deine Wunden aus. Mach's gut du kleiner Kater und hoffentlich hast du in dieser einen Stunde gemerkt, dass Menschen auch nett sein können. Wir wünschten wir wären rechtzeitig gekommen.
ANTON

Tschüss kleiner Anton!
Zu kurz warst du auf dieser Welt und viel zu kurz bei uns!
Wieder einmal fragen wir uns: Warum gibt es sie? Die Autofahrer, die ohne Rücksicht auf das Leben und Gesundheit anderer Lebewesen über die Straßen rasen!
Wir wünschen dir, dass du dort wo du jetzt bist glücklich und ohne Gefahr durch dein Revier streifen kannst.
Mach`s gut kleiner Kater. Wir werden dich nicht vergessen!
Boomer

Hallo Boomer, auch mit deinem Tod hat keiner von uns gerechnet. Am Dienstag abend noch spazieren, am Mittwoch morgen Durchfall mit viel Blut, am Mittwoch mittag, den 06.09.2006 um 13.00 Uhr bist du über die Regenbogenbrücke gegangen. Du warst nur 4 Tage bei uns, du hattest schon einen Interessenten, wir wußten du würdest nicht lange bleiben. Leider hast du uns keine Zeit gelassen, keine Zeit dich kennenzulernen, keine Zeit, dass du uns kennenlernst und vorallem hast du uns keine Zeit gelassen, dich zu retten. Der Darmvirus, gefördert durch deine schlechte Konstitution, durch die große Veränderung in deinem Leben (von Zuhause ins Tierheim), führt innerhalb von nur 12 Stunden zum Tod. Lieber Boomer, viel können wir nicht zu dir sagen, aber wir hatten dich lieb. Wir hoffen, du hast das gewußt.
Mach's gut, dort wo du nun bist. Deine Tierheimler
Max

Für Max
Jeder Tag mit dir war ein Geschenk und keinen Tag wollen wir missen!
Du hast Milchtüten aufgebissen und umgekippt.
Du hast uns laut maunzend Mäuse mitgebracht.
Du hast uns in den Schlaf geschnurrt.
Du warst stolz und hattest Charme.
Du warst mit deinen vierbeinigen Mitbewohnern auf DU und DU und bist fleißig mit uns Gassi gegangen.
Du hast uns in deinem viel zu kurzen Leben viel gegeben.
Und wieder musste der größte Feind – das Auto- uns ein Familienmitglied entreißen.
In unseren Herzen und Gedanken wirst du weiterleben.
Mach´s gut Räuber!!
|